Wenn die  Erinnerung plötzlich das Steuer übernimmt

Wenn die Erinnerung plötzlich das Steuer übernimmt

Man ist so schön mitten drin im Wurschteln. Und obwohl man doch meist gut schläft, fangen selbst Kleinigkeiten an belastend zu werden und plötzlich, aus heiterem Himmel geht gar nichts mehr. Vorhang runter – Notarzt. Das war’s dann?

Es beginnt wie ein Schlag ins Gesicht. Eine schlaflose Nacht. Panik-attacke beim delikaten Abendessen. Ein Schwindel im Fahrstuhl. Nichts, worüber man spricht. Dann wird es mehr. Das Herz rast im Supermarkt, ohne Grund. Die Luft reicht plötzlich nicht mehr aus. Man hyperventiliert, mitten in einem ganz normalen Gespräch. Der Boden schwankt, wenn man steht. Der Kreislauf bricht weg. Die letzten hundert Meter nach Hause – unüberwindbar. Eine Enge in der Brust, als würde jemand zudrücken. Eine Schwäche, die einen aus den Kleidern fallen lässt. Weit aufgerissene Augen. Dann die Frage: Was ist das? Ich war doch noch nie so gewesen!

Man denkt an alles. An Herzprobleme, an Schilddrüsenwerte, an Erschöpfung, an einen Vitaminmangel, an zu wenig Schlaf, an zu viel Stress, an das Alter, an eine beginnende Krankheit, die noch keinen Namen hat. Die Blutwerte: unauffällig. Das EKG: unauffällig. Der Arzt: ratlos, freundlich, mit einem Rezept für etwas Beruhigendes in der Hand. Auf die Frage, was einem denn fehle, hat man am Ende nur eine Antwort: „Nichts.“ Und trotzdem – so fühlt sich ein Nichts an? Stress? Man macht doch gerne, was man so macht!

Ein „Nervenzusammenbruch“, heißt es dann gerne. Ein Begriff, der schon sprachlich keinen Sinn ergibt – Nerven brechen nicht zusammen. Oder „Depression“. Manchmal auch nur: „Sie sind überarbeitet, gönnen Sie sich mal eine Auszeit.“ Coaches fragen nach Schlaf, nach Erschöpfung, suchen Defizite – und übersehen dabei genau das, worum es eigentlich geht. Man wird beruhigt, vertröstet. Und bleibt jahrelang im Glauben, die eigenen Nerven hätten einen einfach verlassen.

So denkt man an alles – nur nicht an ein: Trauma. Wie auch. Es ist ja verdrängt. Es hat sich, irgendwann, tief vergraben, dorthin, wo man selbst nicht mehr hinsieht. Bis zu diesem einen Moment. Ein Satz. Ein Bild in einem Film. Ein Duft. Eine Geste eines Fremden. Und plötzlich, ohne Vorwarnung: Das bin ja ich! Das ist es! Ein Trauma – eines, das man selbst nie als solches erkannt hatte, weil erfolgreich in die hinterste Schublade verschoben. Erfolgreich genug, um es nicht mehr identifiziern zu können.

Ab diesem Moment ändert sich alles. Nicht das Erlebte selbst – aber der Blick darauf. Und die Frage, was jetzt zu tun ist. Genau hier setzt EMDR an – eine Methode, die das Gehirn dabei unterstützt, das zu verarbeiten, was es einst nicht verarbeiten konnte. Doch was heißt das konkret?

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing – Desensibilisierung und Neuverarbeitung durch Augenbewegungen. Entwickelt Ende der Achtzigerjahre von der amerikanischen Psychologin Dr. Francine Shapiro, seit 1991 auch in Deutschland im Einsatz, seit 2006 offiziell als wissenschaftlich fundiertes Therapieverfahren anerkannt. Die Grundidee: Ein Trauma bleibt im Gehirn oft „unverdaut“ – wie eine Erinnerung, die nie richtig abgespeichert wurde und deshalb immer wieder ungefiltert hochkommt, ausgelöst von Kleinigkeiten, die eigentlich nichts damit zu tun haben. Während einer EMDR-Sitzung folgt man dann mit den Augen den Fingern des Therapeuten, der die Hand abwechselnd nach links und rechts bewegt – eine sogenannte bilaterale Stimulation, vergleichbar mit den Augenbewegungen im REM-Schlaf, der Phase, in der das Gehirn ohnehin die Ereignisse des Tages verarbeitet. Diese Stimulation hilft dem Gehirn dabei, die traumatische Erinnerung endlich dorthin zu verschieben, wo sie hingehört: in die Vergangenheit. Nicht gelöscht. Aber entschärft.

Doch bevor überhaupt eine einzige Augenbewegung stattfinden kann, steht die eigentlich größte Hürde im Raum: Das Sprechen. Wie bringt man einen Menschen dazu, über etwas zu reden, über das er nie ein Wort verloren hat? Über etwas, von dem er vielleicht selbst nicht einmal mehr wusste, dass es da ist? Dennoch sind das Erkennen, die Symptome, die plötzlichen Ausfälle, das „Das bin ja ich“, erst der Anfang. Bis zum eigentlichen Trauma ist es von dort aus noch ein weiter Weg. Genau das ist der eigentliche Knackpunkt: Nicht die Technik ist bedeutend, sondern der Moment, in dem jemand zum ersten Mal endlich zu sprechen beginnt.

Eine Methode ist nur so gut wie der Mensch, der sie führt 

Einer, der diesen Weg ganzheitlich begleitet, ist Martin Garreis. Er sieht Menschen, die längst aufgegeben haben, verstanden zu werden. In seiner Privatpraxis in Gröbenzell bei München begleitet er Menschen bei Ängsten, Lebenskrisen, Stress und Trauma – dort, wo andere längst die Waffen gestreckt haben. Sein Werkzeugkasten: EMDR, Hypnose, die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), Systemische Beratung, MBSR-basierte Achtsamkeitsarbeit, ergänzt durch eine Aus­bildung in Verhaltenstherapie und regelmäßige Zen-Retreats. Kein Schema F, kein Blick auf die Uhr. Sondern ein geschützter Raum, in dem endlich das ausgesprochen werden darf, was jahrelang verschwiegen wurde. Wir wollten von ihm wissen, wie ein Trauma überhaupt erkannt wird, wenn es sich selbst so gut versteckt – und was wirklich passiert, wenn ein Mensch beginnt, es loszulassen. 

Lieber Martin, zunächst zur Erkennung – jenem Moment, in dem ein Symptom plötzlich einen Namen bekommt: Wann klingelt bei Dir zum ersten Mal die Alarmglocke, dass hinter Panikattacken, Herzrasen und Erschöpfung kein „Nervenzusammenbruch“ steckt, sondern ein verdrängtes Trauma?

Meistens erkennt man alles nicht an einem einzelnen Symptom – eher an einem Muster, das einfach keinen Sinn ergibt. Wenn jemand zum Beispiel seit Jahren gegen etwas kämpft, das sich nicht fassen lässt, dann höre ich genauer hin. Nicht auf der Suche nach einer Diagnose. Sondern danach, was der Körper eigentlich sagen will. Genauso, wenn es in der Vorgeschichte eine schwere Erlebnissituation gibt – auch wenn die im Moment gar nicht präsent ist und nicht im Vordergrund steht. Das muss nicht automatisch etwas heißen. Aber es lässt mich genauer hinschauen. Manchmal ist es tatsächlich eine verdrängte Erfahrung. Manchmal ist es ein System, das über Jahre gegen sich selbst gekämpft hat, ohne dass ein einzelnes Ereignis dahintersteckt. Beides verdient dieselbe Ernsthaftigkeit in der Betrachtung.

Warum übersehen bisweilen Ärzte und Coaches genau das – trotz jahrelanger Symptome, trotz unzähliger Arzttermine?

Beide stellen dieselbe Frage: Was fehlt dir? Ärzte suchen nach körperlichen Ursachen. Coaches suchen nach Defiziten – zu wenig Schlaf, mangelnde Struktur, fehlende Disziplin. Dann werden auch mal schnell Medikamente verschrieben, um Symptome zu dämpfen. Ich kann das verstehen, weil einfach Linderung gewünscht wird. Aber es ist ähnlich wie bei einem gebrochenen Bein: Man kann schon Schmerzmittel nehmen, dann spürt man es nicht mehr. Verheilt ist das Bein aber immer noch nicht. Dafür braucht es eine genaue Untersuchung und dann eine Maßnahme, wie eine Schiene oder Gips.

Aber das Eigentliche liegt oft gar nicht im direkten Zugriff. Es ist nicht offensichtlich. Es steckt im Unterbewusstsein – nicht einfach abrufbar, wenn man danach fragt. Im ersten Moment fühlt es sich nicht mal so an, als hätte es überhaupt etwas mit dem Symptom zu tun. Man sucht also dort, wo es naheliegt – nur eben oft nicht dort, wo die Antwort tatsächlich liegt. Wichtig: Die Angst, die oftmals vorliegt, ist letztlich kein Defekt. Sie ist ein Lösungsversuch des Systems, das an seine Grenzen gekommen ist. Danach fragt aber oftmals niemand.

Wenn ein Trauma sichtbar wird, denkst Du man ist dann überhaupt noch in der Lage sich mit der eigenen Persönlichkeit auseinander zu setzen? Zumindest am Anfang…

Am Anfang meistens nicht. Und das ist auch okay so. Bevor es überhaupt ans Verarbeiten geht, muss erst Boden da sein. Das Gefühl: Ich werde nicht überflutet von dem, was da hochkommt. Egal, welche Methode am Ende passt – der erste Schritt ist immer derselbe: es muss ein sicherer Boden geschaffen werden, also der Aufbau von innerer Sicherheit und eigener Kraft, bevor man überhaupt hinschaut.

Was macht ein unverarbeitetes Trauma mit dem Gehirn – warum verschwindet es nicht einfach mit der Zeit, sondern wird lauter?

Verarbeiten heißt eigentlich: Vernetzen. Eine Erfahrung wird normalerweise ins große Netz unserer Erinnerungen eingebunden, eingeordnet, mit einem „Das war damals“ versehen. Unverarbeitet heißt: Diese Vernetzung ist nicht passiert. Die Erfahrung liegt roh und isoliert im Gehirn – deshalb kann sie sich jederzeit wieder wie „jetzt“anfühlen.

Warum wird sie lauter statt leiser? Am ehesten lässt sich das mit einem weinenden Kind vergleichen, das vor der Tür ausgesperrt wird. Es hört ja nicht auf zu weinen, nur weil die Tür zu ist. Im Gegenteil, es wird lauter, sucht neue Wege, um endlich gehört zu werden. Erst wenn es hereingelassen und in den Arm genommen wird, wird es still. Genau das passiert mit einer verdrängten Erfahrung. Verdrängen heißt aussperren, nicht auflösen. Je länger sie draußen bleibt, desto mehr Wege sucht sie sich – ein Herzrasen hier, eine Erschöpfung dort. Bei besonders überwältigenden Erlebnissen kommt oft noch dazu, dass das Gehirn im entsprechenden Moment selbst schlicht überfordert war, die Erfahrung überhaupt einzuordnen.

Das ist übrigens auch eine Hypothese dafür, warum sich manche Menschen an bestimmte Ereignisse gar nicht mehr bewusst erinnern können. 

Kannst Du den Moment beschreiben, in dem ein Mensch bei Dir zum ersten Mal begreift: Das bin ja ich! Das ist es!

Der Moment, der mich dabei immer wieder am meisten berührt, hat selten mit dem großen, offensichtlichen Trauma zu tun. Sondern mit etwas vermeintlich Kleinem. Das kann ein Nebensatz einer Lehrerin sein, während man vorne beim Referat stand. Eine Bemerkung von Mitschülern. Ein Satz, den die Mutter fallen ließ, wenn sie unzufrieden war. Dinge, an die man sich bewusst gar nicht mehr erinnert – die aber jahrelang im Hintergrund mitgelaufen sind.

Und dann, in der Arbeit mit mir, taucht plötzlich genau dieses Bild wieder auf. Der Groschen fällt. Und im selben Moment merkt jemand: Das war's. Deshalb dieses Muster, mit dem ich mein ganzes Leben lang gekämpft habe. Solche Momente berühren mich am meisten – nicht die offensichtlichen Fälle, sondern die, wo etwas Kleines eine Auswirkung hatte, die niemand für möglich gehalten hätte.

Und dann kommt oft noch etwas dazu, was mich jedes Mal berührt: die schiere Erleichterung danach. Nicht unbedingt direkt in der Sitzung selbst, sondern später, im ganz normalen Alltag. Jemand steht wieder in genau der Situation, die früher automatisch dieses alte Muster ausgelöst hat – und merkt plötzlich, dass die alte Reaktion einfach ausbleibt – man ist frei.

Das Schwierigste scheint nicht die Technik zu sein, sondern der erste Schritt: Wie schaffst Du es, einen Menschen, der noch nie über sein Trauma gesprochen hat, überhaupt so weit zu bringen, dass er zu reden beginnt?

Ich dränge nicht. Ich halte den Raum offen genug, dass jemand von selbst beginnt. Das hat wenig mit Technik zu tun und viel mit Präsenz. Wenn jemand spürt, dass er nicht bewertet wird, egal was kommt – dann öffnet sich irgendwann von selbst, was jahrelang verschlossen war. Manche waren vorher schon bei mehreren Therapeuten und haben danach gesagt: „Psychotherapie ist einfach nichts für mich.“ Das finde ich wirklich schade. Denn meine Erfahrung zeigt, dass es oftmals nicht an der Methode liegt, sondern vielmehr daran, dass die Chemie zwischen Therapeut und Patient nicht gestimmt hat. Dass man sich nicht aufgehoben gefühlt hat.

Genauso wichtig wie jede Technik, ist für mich das Gefühl, auf einer Welle zu sein. Das hat selbst schon etwas von Heilung.

Was passiert bei EMDR wirklich im Kopf – reichen ein paar Augenbewegungen tatsächlich, um Jahre des Leidens zu lösen?

Die Grundidee des EMDR kommt ursprünglich aus der Schlafforschung: Im REM-Schlaf bewegen sich die Augen ähnlich wie bei EMDR – und genau in dieser Phase verarbeitet das Gehirn ohnehin die Erlebnisse des Tages. EMDR nutzt diesen natürlichen Mechanismus im Wachzustand. Was dabei vermutlich passiert: Während jemand an die belastende Erinnerung denkt, lenkt die Augenbewegung gleichzeitig einen Teil der Aufmerksamkeit ab.

Unser Arbeitsgedächtnis kann nur begrenzt viel auf einmal verarbeiten – und wenn ein Teil davon mit dem Hin und Her der Augen beschäftigt ist, bleibt weniger Kapazität für die volle Wucht des Bildes. Die Erinnerung wird dadurch Stück für Stück blasser, bis sie sich anfühlt wie eine ganz normale Erinnerung – und nicht mehr wie ein Wiedererleben.

Aber nein – ein paar Augenbewegungen allein reichen dafür nicht. EMDR ist ein Werkzeug unter mehreren, die ich einsetze. Bei manchen Menschen ist sie sehr wirksam, bei anderen hingegen sind andere Methoden besser. 

Es gibt also Menschen, bei denen Du von EMDR abrätst? 

Ja. Vielleicht auch nur zunächst. EMDR ist kein Alleskönner. Stell Dir einen Werkzeugkoffer vor. Ein Hammer ist großartig, um einen Nagel in die Wand zu schlagen. Aber wenn ich eine Schraube befestigen muss, nehme ich keinen Hammer. Dann brauche ich einen Schraubendreher. Genauso ist es mit EMDR. Ich setze es gezielt ein – bei konkreten, klar umrissenen belastenden Erlebnissen, wo es wirklich ein Bild, eine Szene gibt.

Bei akuten Krisen oder fehlender Stabilität braucht es erst andere Schritte, bevor überhaupt an EMDR zu denken ist. Und bei Themen, die keine einzelne traumatische Szene sind – Trauer zum Beispiel, oder eine diffuse, über Jahre gewachsene Überforderung – greife ich lieber zur Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) oder systemischer Arbeit. Deshalb ist mir wichtig, viele verschiedene Werkzeuge im Koffer zu haben. Damit am Ende eine individuelle Lösung dabei rauskommt, statt einen Nagel einschlagen zu wollen, wenn eigentlich eine Schraube gebraucht wird.

Wie viele Sitzungen braucht es im Schnitt – und woran erkennst Du, dass wirklich etwas verarbeitet wurde, statt nur kurzfristiger Erleichterung?

Das schwankt stark – je nach Thema und Methode. Es gibt da keine feste Schablone. Woran ich es erkenne: weniger daran, dass jemand nichts mehr fühlt, sondern daran, dass sich die Beziehung zur Erinnerung verändert hat. Sie tut vielleicht noch weh, aber sie steuert nicht mehr.

Und zum Schluss, das Persönlichste: Was sagst Du Menschen, die spüren, dass etwas nicht stimmt, aber keine Worte dafür finden – die sich selbst nicht mehr erkennen?

Dass sie nicht „kaputt“ sind. Nur weil man keine Worte findet, heißt das nicht, dass nichts da ist. Ich kenne diesen Weg. Nicht aus Büchern. Sechs Jahre lang haben mich Angst und Depression begleitet. Ich weiß, wie sich die Schwere anfühlt, wenn morgens alles in dir sagt: Wozu aufstehen? Und ich weiß auch, wie es ist, mehrere Anläufe zu brauchen, bis man jemanden findet, der einen wirklich versteht. Bei mir hat es ein paar Therapeuten gebraucht, bis die Chemie gestimmt hat. Und sobald ich mich zum ersten Mal wirklich aufgehoben gefühlt habe, ging es plötzlich sehr viel schneller.

Deshalb starte ich auch nie gleich mit einer Technik. Am Anfang steht eine andere Frage: „Wer möchte ich eigentlich sein, und woran halte ich mich fest, wenn es schwierig wird?“. Das ist für mich die eigentliche Basis – nicht nur, um etwas Altes aufzulösen, sondern um danach auch stabil zu bleiben.

Welcher Satz, welches Bild aus Deiner Arbeit hat sich bei Dir am tiefsten eingebrannt?

Ein Satz, den ich in leicht unterschiedlichen Varianten immer wieder höre: „Warum bin ich nicht schon früher zu dir gekommen?“. Menschen tragen manchmal jahrzehntelang etwas mit sich herum. Und wenn es sich endlich löst, kommt neben der Erleichterung noch etwas anderes mit hoch. Bedauern. Die leise Frage: Was wäre gewesen, hätte ich das früher gemacht? Ich sage dann meistens: „Das ist menschlich. Manchmal braucht es genau die Zeit, die es gebraucht hat, um überhaupt bereit zu sein, hinzuschauen.“ Kein Grund, sich dafür Vorwürfe zu machen. Aber genau deshalb wünsche ich mir, dass mehr Menschen diesen Schritt früher wagen – nicht aus Eile, sondern weil niemand jahrzehntelang tragen sollte, was sich anschauen und bearbeiten lässt.

 

Martin Garreis

Heilpraktiker für Psychotherapie

Kontakt und kostenfreier Kennenlerntermin über:

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82194 Gröbenzell

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