Titelstory V 2016

Wertschätzung

Wertschätzung

Werte kommen, Werte gehen. Die einen schneller, andere halten sind hartnäckiger, wie politische Systeme, Religionen oder Gedankensysteme. Kreiert werden Werte von den Menschen, die sie bewusst machen. Wenn zum Beispiel ein Künstler ein noch so herausragendes Bild malt, es aber durch schlechte Marketingmaßnahmen nicht an ein großes Publikum gelangt, wird sein Wert nicht erkannt und auch das Bild hat keinen Wert für die Menschen. Das Gegenüber, in diesem Fall der Betrachter, wäre Erfüllungsgehilfe der eigenen Kapazität an Möglichkeiten. Wertvoll ist also, dessen Wert man sich bewusst geworden ist. Aber Werte können auch in Vergessenheit geraten. Wenn wir sie großzügigst leben und ausleben und sie dabei als selbstverständlich hinnehmen. Denn ein Verlust der Werte geht immer mit dem Verlust des Bewusstseins dafür einher.

Wenn man nun Tag für Tag mit den gleichen Menschen umgeht und sich an deren Großartigkeit nicht mehr erinnert, obwohl diese immer noch vorhanden oder sogar noch gewachsen ist, dann liegt das meist daran, dass die Wertschätzung des Gegenübers, des Umfeldes, ins Unterbewusste verlagert wurde. Man die Gegenüber als "normal" und "gegeben" hinnimmt. Inzwischen. An den Tagen der ersten Begegnungen war das noch nicht so. Da hat man sie nicht nur angesehen, sondern auch ihre gesamte Schönheit erfasst.

Und so wünscht man sich gut funktionierende, vielleicht sogar gefühlsbetonte Beziehungen, möchte sich für die Probleme anderer erwärmen, überall helfend einspringen und, wenn möglich, andere beschützen. Was man dabei gerne vergisst, weil unbequem und wertlos geworden, weil noch selbstverständlicher, als irgendein Gegenüber: ist man selbst. Gepfercht in moralische Hülsen, um ein bisschen besser dazustehen. Dabei ist Moral gerne die Haltung, die wir gegenüber einem Menschen einnehmen, den wir nicht ausreichend schätzen. Wir sind zu selbstkritisch, waren wieder nicht gut genug, nicht schnell genug, haben wieder etwas nicht geschafft. Aber jede Erscheinungsform hat ihre Zeit. Persönliche Anlagen sind zeitgebunden und können erst zu einem gewissen Zeitpunkt erlebt werden, verstanden werden. Auch die Liebe zu sich selbst. Und dann ist sie auch der Beginn einer lebenslangen Romanze.

Ihre Chefredaktion Elke Bauer und Alexander Lewinsky

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